Iphigenie Bergbau GmbH

Firmenentwicklung

Gegründet wurde die „Gewerkschaft Iphigenie“ 1920. Zur Deckung des wachsenden Rohstoffbedarfs der in der Umgebung angesiedelten keramischen Industrie begann man 1955 mit der professionellen Erschließung von Lagerstätten des östlichen Westerwaldes. Im Jahre 2003 übernahm schließlich die Firma Maroton die Grubenbetriebe der Iphigenie Bergbau von der Firma Ströher GmbH, Dillenburg.

Die stetig steigenden Ansprüche an die qualitativen und ästhetischen Eigenschaften keramischer Produkte stellen uns vor die Aufgabe, durch die Entwicklung und Lieferung entsprechender Rohstoffe, diese Anforderungen zu erfüllen. Bis zum heutigen Tage ist dieses Bestreben das Grundprinzip unseres Unternehmens, also unserer Unternehmensphilosophie. Die Basis zur Meisterung dieser Aufgabe stellen Rohstoffe aus drei eigenen Gruben dar.

Iphigenie in der Gemarkung Haiger-Langenaubach, Herrenstruth in der Gemarkung Breitscheid-Gusternhain und Mahlrain in der Gemarkung Herborn-Schönbach. Am Standort Mahlrain befindet sich unsere Produktionsanlage mit Zerkleinerungs- und Mischaggregaten, Rohstoffboxen und Silos, sowie das Labor für Qualitätskontrolle und Entwicklung. Hier entsteht aus dem Bodenschatz Ton ein definierter keramischer Rohstoff.

Das Hauptgeschäftsfeld der Iphigenie Bergbau GmbH ist die Förderung von Rohtonen und die Fertigung von keramischen Tonmischungen, welche grobschollig, geschnitzelt, gekrümelt, gesiebt oder gemahlen geliefert werden können. Der Anwendungsbereich dieser Rohstoffe erstreckt sich über nahezu alle Sparten der klassischen Keramik, vom Ziegel bis zum Pflasterklinker, Riemchen und Dachziegel, hin zu Bodenplatten, Sanitärware und Feuerfestprodukten um einige zu nennen.

Die Kundenanforderung steht ganz zu Beginn zu unserer Leistung. Denn jede Mischung wird in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden nach deren Vorgaben und Wünschen in unserem eigenen Labor von Fachpersonal entwickelt und geprüft. Darüber hinaus werden Abdichttone zur Deponie- und Böschungsdichtung gefördert, sowie Zusatztone für Lehmputze und Blumenerden bereit gestellt.

Hochwertige Technik sichert die Qualität. Eine Misch- und Siloanlage erlaubt das Mischen trockener Komponenten wie Mahltone, Schamotte, Farbkörper usw. Hier entstehen im Besonderen trockene Mischungen für die Feuerfestindustrie, sowie kleinere Chargen spezieller Mahltonmischungen, z. B. farbige Massen. Dabei nutzen wir diese Anlage nicht nur zur Fertigung der eigenen Rezepturen. Als Dienstleistung bieten wir auch das Trockenmischen nach Kundenversätzen an.

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